🍀 Fram og tilbake. Mit der AWO ans Nordkap – 2012 🇳🇴

Und los geht’s…

Tag 1

Deutschland möchte ich auf dem kurzen Wege durchqueren, also Autobahn. Bis Niesky, dann auf die B115 und ab Roggosen auf die A15. Unterwegs lege ich mehrere Stopps ein. Mal nach den Speichen gucken, Kerzengesicht usw. . Dann auf die A13 und bei regem Verkehr, aber ohne Stau durch Berlin durch. Der Gegenwind verstärkt sich hinter Berlin und ich hänge mich hinter einen polnischen LKW, der bestimmt 100 km mit 80 km/h vor mir her fährt und lasse mich ziehen. Erholsam für die AWO, aber ich muß mehr mit Verwirbelungen kämpfen und aufpassen. Auf der A10 fliegt die Zeit dahin und schon fahren wir in Hamburg ein. Ab durch die City. Mittendrin geht die Ladekontrolle an. Limadeckel ab und gucken. Aber es ist nichts zu finden, die Ladekontrolle geht jedoch wieder aus. Währenddessen spreche ich kurz mit einem Skateboardfahrer, der auch ein Motorrad hat und gerade Zeit zum quatschen. Es dauert gefühlt ewig bis der Molloch hinter uns kleiner wird.

Noch ein paar km bis zum Etappenziel für heute. Das so schon flache Land wird noch flacher und es riecht verdächtig nach Meer, hmmmm. Letzte Hürde NOK ( Nord – Ostsee – Kanal ). Ich montiere meine selbstausgedachte Helmkamerahalterung, nur um auf halbem Wege nach oben festzustellen, daß ich vergessen hab, sie anzuschalten. Die Halterung bewährt sich nicht, zu schwierig einzustellen und man muß auch dorthin gucken, wo man filmen will. Aber wie will man links filmen und geradeaus gucken …. also zum filmen Knipse in die Hand. Die Einfahrt nach Friedrichskoog endet mit einer fröhlichen Romy, die mir zuwinkt, und der Verschönerung des Beiwagenkotflügels unter zu Hilfenahme von Nick´s und Romy´s Gartenzaun 😦 . Der Quotenunfall mit grüner Beule wäre also auch erledigt. Ein von mir eilig angebotenes Gümmibärchen nimmt Romy erst an, als es runtergefallen ist.

Merke: Man kann auch runtergefallene Sachen noch essen! An diese Episode werde ich ab jetzt für den Rest meines Lebens und immer, wenn ich was runtergefallenes esse, gerne zurückdenken (manche nennen es auch die 5 – Sekunden – Regel).

Noch schnell den kleinen Service machen, Öl auffüllen, rundherum gucken und kontrollieren. Zudecken. Fertig!

Es folgen sehr nette ( wie immer ) Stunden bei Schnack und lecker gegrilltem, sowie eine kurze Nacht.


 

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