Tag 2
31.05.2012 (584 km)
Ich starte gut „gefüttert und gewässert“ um 8:00 Richtung Husum und Flensburg und steure somit auf die erste Grenze zu. Eine frische Brise begleitet mich, die ab Höhe Kolding in DK dann endlich von hinten etwas schiebt. So fährt es sich erheblich leichter. Heute werden die Brücken „erklommen“. Zuerst der große Belt und dann der Öresund. Für mich zweimal ein spektakuläres Ereignis mit leicht mulmigem Gefühl wegen des Windes und… wisst ihr eigentlich, wie schieten hoch diese Brücken sind ? Unvergesslich. Und das mit der AWO! Ich zahle 2 mal jeweils um die 160 Dänische Kronen und freue mich, kein Wohnmobil zu fahren. Nicht nur weil das unheimlich viel teurer ist als Motorrad.
Unterwegs in Schweden halte ich an einer Tanke einen sehr netten Plausch mit nem böse dreinblickenden Rocker, dessen Gesichtszüge sich schnell lockern, als er die AWO , meinen „Eisbrecher“ sieht. Ruckzuck sind 10 min verquatscht (Motorräder, Wetter, Reiseziel, Strecke bis Oslo). Oberhalb von Helsingborg nehme ich Kurs auf Ängelholm, um mir ein Nachtlager zu suchen. Nach einigem suchen mache ich Halt auf einem Zeltplatz, baue den Beiwagenkardan ein und mache den täglichen Check. Die ersten Mücken sind da und zwei Fahrradfahrerinnen mit ihren Hunden. Ich gehe zum Strand und sehe, dort werde ich schlafen. Also zurück zum Zeltplatz, AWO schnappen und DIREKT an den Strand. Der Weg über die Düne ist mit Holz ausgelegt und so kann man fahren. Ein Traum. Und wie Thomas D. singen würde: „…ein Tag am Meeeeer…“. Ich schlafe auf der Lee – Seite der AWO .
Mitten in der Nacht quatscht mich ein Chinese aus dem Schlaf; mit lautem Hi, Hi und seinem Eifon vor meinem Gesicht fuchtelnd 🙂
„What you do here?“ > „Sleep“„ >Where you from?“ > „Germany“ > „I … here … tent … sleeping! See you next time.“
und verschwindet hinter der Düne. Verrückt !

Sehr sehr schön, die Bilder der Hammer. Schreib ein Buch, daß die Leute an diesem tollen Erlebnis teilhaben dürfen. Tine
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Vielen lieben Dank. Das freut mich total.Lg
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